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Geschichte

1916

Wagnerei als Nebenerwerb.

Die Gründung der Wagnerei Weiss durch Johann Weiss und seinen Schwiegervater Heinrich Meier geht weit ins letzte Jahrhundert zurück. 1916 entschliessen sich die beiden Bauern, wie viele andere einfachen Leute auch, neben der Landwirtschaft noch andere Einnahmequellen zu erschliessen. In Nürensdorf an der Verbindungsstrasse zwischen Zürich und Winterthur ist es naheliegend, sich als Küfer, Schmid, Fuhrhalter oder eben Wagner zu betätigen.

1940

DIE ZWEITE GENERATION.

Der Sohn Johannes Ernst Weiss - geboren 1921, erlernte ebenfalls das Handwerk des Wagners. Parallel zur Wagnerei führte er bis ins Jahre 1965 den landwirtschaftlichen Betrieb weiter, welcher durch einen Brand nach Blitzschlag vollständig zerstört wurde.

 

 

1966

Ab 1966 wirkt der heutige Firmeninhaber - Sohn Ernst Weiss jun. - im familieneigenen Geschäft mit.

In den Jahren davor hatte sich Ernst Weiss jun. mit einer Berufslehre als Bau- und Möbelschreiner und einem Auslandjahr in Dänemark das Rüstzeug für sein späteres Schaffen geholt. Ab diesem Zeitpunkt liegt das Schwergewicht bei den Schreinerarbeiten. Es werden jedoch bis in die späten 1990er Jahre verschiedenste Wagnerarbeiten ausgeführt.

1975

1975 ÜBERNIMMT DIE FIRMA - GEFÜHRT IN DER 3. GENERATION DURCH ERNST WEISS JUN. - DIE REGIONALVERTRETUNG FÜR PIATTI-FENSTER.

Hinzu kommt drei Jahre später auch das Piatti Küchenprogramm. Der Kleinbetrieb beginnt zu wachsen, der Maschinenpark wird ausgebaut. Anstelle von einfachen Werkzeugen stehen nun Kehlmaschine, Bandschleifmaschine, Fournierpresse usw. 1988 erfolgt die Eröffnung der eigenen Küchenausstellung. Bis 1990 wächst die Firma auf sieben Angestellten und zwei Lehrlinge an.

1996

Genügend Raum für Wachstum.

Zu Beginn der 1990er Jahre wird der zur Verfügung stehende Raum zu knapp. Die bis anhin auf vier Produktionsräume verteilte Schreinerei zieht 1996 in das durch die Gewerbegenossenschaft aquirierte, ehemalige Lagergebäude der Möbel Zürcher, ebenfalls in Nürensdorf. Dieser ideale Standort ermöglicht nun die Produktion unter einem Dach. Mit dem Umzug muss kein Stück Holz mehr vor dem Haus gelagert werden. Der ehemals familiäre Handwerksbetrieb wandelt sich somit engültig zum Grossbetrieb.

2000

DAS BERUFSBILD DES SCHREINERS HAT SICH IN DEN LETZTEN JAHREN IN BEZUG AUF MATERIAL, MASCHINEN UND FERTIGUNG STARK VERÄNDERT.

Die aktuelle Wirtschaftssituation erschwert das Planen der Zukunft. Trotz diesen Umständen wird im Sommer 2003 eine Investition in die Zukunft getätigt. Eine vollautomatische Fertigungsmaschine (CNC) ermöglicht neu Eigenfabrikationen in hohem Tempo und mit absoluter Präzision. Der Glaube an die Zukunft des Schreinergewerbes ist vorhanden und die vierte Generation - Thomas Weiss - bereitet sich intensiv darauf vor.

2007

Gründung der Aktiengesellschaft.

Ein weiter wichtiger Schritt für die Weiterführung der Schreinerei Ernst Weiss wird vorgenommen. Die jahrelang als Einzelfirma geführte Schreinerei Ernst Weiss wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Dies ist die Geburt der Firma Weiss Küchen +Innenausbau AG. Mit diesem Schritt erhoffen wir uns, trotz immer schwierigerer Wirtschaftslage, nochmals so viele Jahre wie bis anhin bestehen zu dürfen.

2008

International tätig.

Zwischenzeitlich sind wir uns gewohnt auch über die Landesgrenzen hinaus Aufträge auszuführen.